Sonntagsgedanken

Was für ein Tag! Grau und usselig. Wie ich mich fühle, grau und usselig. So ein Gefühl wie auf dem Bild, alltägliches Grau. Warten auf irgendwas. Fahren nach irgendwo.

Im Urlaub habe ich das manchmal gehabt, als ich noch nach Frankreich gefahren bin, so mit Mitte 20. Da waren dann Straßen auf dem Weg an die wunderschöne Atlantikküste, wo ich mich fragte, wie kann man hier nur leben? So mitten im Nichts. So grau. Und habe gar nicht realisiert, dass es bei uns auch so Ecken gibt. Die sieht man aber einfach nicht mehr.

Jedenfalls bin ich heute grau drauf. Passend zum Wetter. Ich werde mich also gleich mit meinem kleinen Hund auf das Sofa legen und graudösen. Oder graudenken. Grauträumen. Irgenwas mit grau.

Bei Wiki steht, grau ist unbunt. Jau, das ist es, heute fühle ich mich unbunt. Aber sowas von unbunt.

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