In der Straßenbahn mit GAP 15 im Hintergrund

Auf dem Weg nach Hause, hinten in der Straßenbahn, betrachte ich das GAP 15. So nennt man das Hochhaus, was da im Hintergrund glänzt. Der Name steht für Graf Adolf Platz 15. Und man spricht es natürlich GÄP aus, weil mit Simpel-A hört es sich ja doch doof an. Das ist die moderne Welt. Ich weiß nicht, ob’s mir gefällt, ich weiß aber auch nicht, ob es mir nicht gefällt.

Ich weiß, dass man die Zeit nicht mehr aufhalten kann. Wobei die Formulierung Quatsch ist. Zeit kann man weder halten, noch aufhalten noch vorantreiben. Aber was ich sagen will ist klar. Es geht nicht mehr zurück. GÄPs werden unsere Städte prägen. Und wie lange in so einer Straßenbahn noch ein Fahrer drin sitzt ist auch eine berechtigte Frage. Denn es geht auch ohne. Technisch gesehen.

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