ein Leben ohne Welpen

Also, es geht ja tatsächlich, so ein Leben ohne Welpen ;-)))) hätte ich ja nie gedacht, ist aber so. Meine Biene ist wieder ganz die Alte, sie rennt und tobt mit ihrem Freund Muxi und anderen Hunden, dass es eine Wonne ist. Sie sieht auch besser als vorher aus. Sie hat sich echt zum Positiven verändert.

Es war so schön, wie es alle beschreiben, die Welpchen hatten (und die das auch ernsthaft wollten und nicht nur um Kohle zu machen), diese kleinen Wesen, wenn sie anfangen zu laufen, wenn sie durch den Auslauf toben, wie sie angerannt kommen, sobald man das Zimmer betritt, wie sie alle auf einmal auf den Arm wollen, es ist einfach zu schön.

Unsere Nachbarn zwei Häuser weiter hatten vor vielen Jahren auch mal einen Wurf. Das war nicht geplant, sie haben die Hündin trächtig bekommen und dachten, sie wird zu dick. Das arme Tier wurde dann auf Diät gesetzt und musste neben dem Fahrrad herlaufen, aber sie hatten als Mieterin Gott sei Dank eine Tierärztin, die dann stutzig wurde und meinte, lass uns doch mal gucken…

8 prächtige Welpchen kamen dann auf die Welt und die Nachbarn meinten, abends vor dem Auslauf sitzen ist schöner als Fernsehen, sie saßen jeden Abend stundenlang da und haben einfach nur dem Treiben zugeschaut.

Die Arbeit mit ihnen, und die ist massig, die fehlt mir nicht, ich habe genug mit meinem kranken Mann zu tun, das ist wahrlich anstrengend. Nicht dass ich mich jetzt großartig pflegerisch betätigen müsste, aber ein gemeinsames Leben mit einem Kranken ist einfach anstrengend. Also die Arbeit fehlt mir nicht. Aber es ist doch irgendwie etwas Schönes, wenn so kleine Wesen da sind. Ok, sie haben meinen Garten zerlegt, aber das alles ist egal, wenn man sieht, wie so Teilchen groß werden. Wie sich die Mutter kümmert. Und kleine Hunde, die noch nie was schlechtes erlebt haben, die sind so voll Vertrauen in das Leben, die sind so putzig, die wollen immerzu spielen und gestreichelt werden und natürlich fressen. Fressen, spielen, schlafen, diese drei Dinge sind in ihrem kleinen Leben wichtig.

Der Vater hat das mit dem gemeinsamen Sorgerecht sehr ernst genommen ;-)))) also seine Menschen, die haben mich echt unterstützt. Haben die Welpen wechselweise zu sich genommen, als das mit dem Säugen immer weniger wurde, und so konnten sich die Kleinen auch gleich an neue Situationen gewöhnen.
Wir waren oft mit ihnen auf der Wiese draußen, dort haben sie dann andere Hunde kennen gelernt, eine große Hunderunde, Biene hat alles mit Argusaugen bewacht und wehe, jemand kam ihren Kindern zu nahe, dann gab’s mächtig Ärger. Das haben aber alle schnell kapiert und so hatten wir reichlich Spaß.

Ich würde es jederzeit wieder tun, es ist einfach eine wundervolle Erfahrung. Und wir haben sie gut untergebracht. Bei Menschen, die sie artgerecht ernähren und das elendige Industriefutter einfach da lassen, wo es hingehört, in den Regalen. Sie kriegen alle Fleisch, Pansen, Blättermagen, Schlundfleisch, eben was ein Hund wirklich braucht. Gemischt mit Gemüse oder Flocken. Kann man alles im Internet bei Tackenberg bestellen. Geht einfach und ist viel billiger als der Mist aus dem Supermarkt.

Also, ehrlich, irgendwo fehlen sie mir doch, der kleine Pepe

Paula

mein Liebling Bilbo

und Bob der Brocken

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