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Muttergefühle

Ich komme den Dingen auf den Grund, das ist schwer. Meine Mutter, die in mir, was die „Muttergefühle“ anbelangt, keinen Resonanzboden erzeugt. Wenn sie von sich als Mutter spricht, dann fühle ich nichts. Dann ist da eine Leere, die ich noch nicht in Worte fassen kann. Vielleicht, weil sie aus einer Zeit kommt, als es für mich noch keine Worte gab.

Heute weiß ich, ich kam auf diese Welt und da war kein Platz für die, die ich war. Für das, was ich zu geben hatte. Heute Morgen habe ich genau dazu, zu meiner Mutter, zu dem, was mir an Gefühlen zu meiner Mutter hochkam, was ich in den Morgenseiten plötzlich auf dem Papier fand, eine Tarot-Karte gezogen.

Da habe ich mich gesehen. In dem Boot. Eine Familie rudert davon. Trauer ist über der Szene. Ich habe meine Mutter eigentlich nie als Mutter empfunden, ich habe mich bei ihr nie aufgehoben gefühlt. Immer nur abgelehnt. Die Gründe für diese Ablehnung habe ich, wie vermutlich jedes Kind, bei mir gesucht.

Genau da liegt der Kern. Da ist der Ursprung. Das ist der Grund meiner tiefen tiefen Trauer.

In Gedanken…

Ich würde mich gerne auf den Weg nach Bahrain machen. Hier ist trübes Wetter und ich fühle mich so grau. Wie der Himmel. Es sind diese Sonntage, die so schleppend sind, grau und schleppend. Langweilig. Ich mag deutsche Sonntage nicht. Die mit Sonne schon eher, aber eigentlich mag ich sie nicht. Bahrainische Sonntage sind keine Sonntage, weil es da für mich keine Wochentage gibt. Nur Sonnentage. Alle Tage Sonnentage.

Ich werde jetzt ewas lesen, mehr geht an so einem grauen deutschen Sonntag nicht.

 

Mit dem Sommer kommt die Bowle

1 Honigmelone
1 Stück Wassermelone (ca. 400 g)
2 gelbe Pfirsiche
250 g helle Weintrauben
250 g blaue Weintrauben
250 g Himbeeren
4 cl Himbeergeist
1 l trockener Rosé- oder Weißwein
1 Flasche gut gekühlter trockener Sekt
1 Zweig Zitronenmelisse

Zubereitung

Honigmelone halbieren, die Kerne und das faserige Fruchtfeisch herausschaben und das feste Fruchtfleisch mit dem Kugelausstecher auslösen.

Von der Wassermelone ebenfalls die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in kleinen Kugeln ausstechen.

Die Pfirsiche überbrühen, häuten, halbieren, entsteinen und würfeln.
Weintrauben waschen, nach Wunsch halbieren und entkernen.

Alle Früchte mit den gewaschenen, entkelchten Himbeeren mischen und mit Himbeergeist beträufelt, eine Stunde zugedeckt kühlen.

Etwa eine halbe Stunde vor dem Servieren den Wein dazugießen und die Bowle erneut zugedeckt kühlen. Zum Schluß den Sekt angießen und die abgespülten Melisseblättchen auf die Bowle streuen.

Ich wünsche einen schönen Abend und lauter nette Gäste!!

Macht grillen glücklich?

Wir sitzen auf dem Terassenbalkon unter dem Zelt, die Hunde dösen in den alten Balkonsesseln, wir trinken Wein, Motorrasenmäher dröhnen, Kinderstimmen tönen von nah und fern, der Nachbar eröffnet die Badesaison in seinem Swimmingpool, der Ehemann zündet sich eine Zigarre an, der Grill wird angeschmissen. Ist das Glück?

Nein, das alleine sicherlich nicht.

Und doch, es hat was. Aber was?

Es sind die vergangenen Jahre, die uns prägen. Die vergangene Jugend, die ich unheimlich gerne gelebt habe. Die Möglichkeiten, die mir offen standen, wie ich glaubte. Wie es vielleicht auch war. Aber das spielte keine Rolle, es ging um das Gefühl, das Gefühl der Freiheit, des „ich kann alles, wenn ich nur will“.

Dieses Gefühl ist heute noch da, aber anders. Es geht nicht um das, was ich noch „erobern“ kann, es geht um das, was in mir ist. Es ist eine Ruhe in mir und eine schöne Stimmung.

Die bunten Bänder, die vor der Balontüre hängen, damit die Amsel uns nicht in die Küche scheisst, was sie die letzte Tage oft getan hat, bis wir endlich dieses Gezuchtel da gekauft haben, der Grill, der vor sich hin qualmt und der Ehemann, der schmaucht.

Dann, genau dann macht grillen glücklich.

Warum ich meine Heimat liebe

Ja, Heimat! Das ist und bleibt meine Heimat, auch wenn der Begriff vielleicht antiquiert ist, da bin ich groß geworden, dort sind wir als Kinder lachend über die Felder gelaufen auf der Suche nach Abenteuern und ich wollte niemals dort weg. Niemals!! Ich lebte im Haus meiner Großmutter und ich war glücklich. Dann wurde ich Jugendliche und dachte, ich ersticke da, ich halte es nicht mehr aus. Und bin fortgezogen.

Heute lebe ich wieder im Haus meiner Großmutter, es gehört nun mir. Und ich liebe es. Es ist alt und verwohnt und verwinkelt und ich liebe es. Ich renne nicht mehr über die Felder, ich gehe gemächlich, das ist dem Alter geschuldet. Meine Hunde rennen.

Aber meine Seele, die rennt, die rennt vor Glück und vor Zufriedenheit, dass ich genau da lebe, wo ich lebe.

Und alles andere, das kriege ich auch noch hin.

Das weiß ich!!

Panta rhei

Panta rhei

Meine liebste Freundin Panta rhei hat gesagt, ich soll endlich weiter bloggen, will ich ja auch, aber ich muss doch zu den Pilzen und das benötigt derzeit meine ganze Energie, aber heute wird gebloggt, schließlich haben die Pilze auch einen Internetanschluss für mich, ist doch prima, oder?

Also bis nachher!!

Stories from the Middle East

My Sister!!

Heute habe ich ja sowas von geschöpft!! Diesmal aber nicht für mich sondern für meine geliebte Schwester!! Sie hat endlich eine eigene Interntseite und schreibt dort ihre Berichte in Deutsch und Englisch und ich finde das GROSSARTIG!!

Also sie schreibt, aber ich muss die Texte reinsetzen, es ist also ein gar einfaches schöpfen.

Aber ein schönes schöpfen. Lieblingsschwesterlich schönes schöpfen!!

Beamte an sich und im Besonderen

Die Entstehung des Berufsbeamtentums wurde eingeleitet durch Friedrich Wilhelm, den Kurfürsten von Brandenburg (1620 bis 1688), durch ihn wurde der Beamtenapparat eine der Hauptstützen des Staates. Als Vater des Berufsbeamtentums gilt jedoch der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I, König von Preußen (1688 bis 1740). Wer kennt nicht sein Garderegiment, die „Langen Kerls“? Außerdem hat er die noch heute von Juristen verwendeten Roben in Preußen eingeführt.

Wer wollte das nicht immer schon mal wissen?

;-))))))))