es weihnachtet wieder

Heute nun ist es soweit, ich dekoriere weihnachtlich:

dies ist mein kleiner Adventskranz, den ich schon seit Jahren habe.

und das ist das Trüppchen meiner Oma Berlin, das stand immer bei ihr auf der Fensterbank, in ihrem Wohnzimmer, welches jetzt mein Lieblingszimmer ist. Ich liebe die Figürchen sehr und sie bekommen jedes Jahr einen Ehrenplatz.
 
 Die kleine Pyramide ist auch wieder mit von der Partie und so hocke ich nun dort allabendlich und genieße die Vorweihnachtszeit.

Joachim Ringelnatz (1883-1934)

VORFREUDE AUF WEIHNACHTEN

Ein Kind – von einem Schiefertafel-Schwämmchen
Umhüpft – rennt froh durch mein Gemüt.
Bald ist es Weihnacht! – Wenn der Christbaum blüht,
Dann blüht er Flämmchen.
Und Flämmchen heizen. Und die Wärme stimmt
Uns mild. – Es werden Lieder, Düfte fächeln. –
Wer nicht mehr Flämmchen hat, wem nur noch Fünkchen glimmt,
Wird dann doch gütig lächeln.
Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
Alle unfeindlich sind – einmal im Jahr! –
Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.
Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.

Zum 1. Advent

A man looked back at his life shown as footprints in the beach sand. He complained to God saying: Oh God, when I was well and life was good I can see one pair of footprints in the sand, my own. And when time got really difficult, there are two pairs, mine and Yours, you were walking at my side. But when life became so hard and I felt like breaking down under the weight of problems and hardships, I can see only one pair of footprints in the sand! Oh God, why did you leave me all alone during that time? But God replied: Look again! The one pair of footprints you see for that time were mine. I was carrying you.

It’s over now


Es war ein schönes Fest. Wirklich. Und der Baum der Erinnerungen war wunderbar. Wir haben es uns wie immer sehr gemütlich gemacht. Nun hat das neue Jahr angefangen, es ist warm wie im Frühling, ein wenig weihnachtlich ist mir zwar immer noch, aber es ist nun vorbei. Langsam.

Auch wenn ich ihn noch stehen lasse, den Baum. Ein paar Tage. Er ist sehr schön.

noch ein wenig

Gestern habe ich eine Tarotkarte zu diesem Weihnachtsfest gezogen, es war die 9 der Kelche, da sitzt ein Mannn satt und zufrieden breit lächelnd vor einem Halbrund von 9 Kelchen. Die Deutung ist entsprechend, Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, Phase des Wohlbefindens und des Glücks. Es geht um Dankbarkeit für den Reichtum des Lebens, darum, fröhlich und doch gelassen und entspannt das Leben zu genießen.

Ja, so spüre ich es auch, ich habe so viel geschafft, habe dieses Weihnachten richtiggehend vorbereitet und mich entsprechend auch darauf gefreut. Ich habe es gut gemacht, so, wie ich es auch mit Mexis Öhrchen hingekriegt habe. Wir, Hajo und ich. Ganz ohne Tsunami, ohne Drama hier zu Hause, haben wir uns ruhig und überlegt an die Lösung dieses schlimmen Problems begeben und Mexi gesund gemacht. Kein Arzt hat ihm helfen können, weil keiner Ahnung hatte. Nun ist er gesund und zwar nur deshalb, weil WIR das richtige getan haben, kein anderer, wir. Wir haben uns nicht beirren lassen und nun ist Mexi gesund.

Das hat mir unglaublich Mut gemacht. Handele selber, lass dich nicht platt quatschen, glaube nicht einfach, was man dir sagt, überpruefe es und entscheide für dich. Und ziehe es auch durch.

Wir haben Mexi heil gemacht, niemand sonst. Wir. Das macht mich so froh und glücklich. Ja, ich habe hart an den 9 Kelchen gearbeitet, aber nun stehen sie da und ich kann mich zufrieden fühlen. Was ich auch tue.

Der Weg geht weiter. Doch jetzt ist ermal noch ein wenig Weihnachten angesagt und ein wenig Urlaub. Ausruhen.

Noch ein wenig.